Als Stef das Licht der Welt erblickte und dabei ihren ersten zarten Schrei ausstieß, hatte der bestimmt schon etwas Melodisches. Lag das Musikmachen ihr doch praktisch in den Genen. Schuld daran: ihr Vater, selbst Gitarrist und absolut dem Rock’n’Roll verschrieben. Er zeigte Stef die ersten Griffe auf der Gitarre bereits im Kinderzimmer.
Damals wie auch heute hält sie ihre Erlebnisse, Träume und vor allem die persönlichen Mo- mente des Alltags in ihrer Musik und ihren Texten fest. Das Ergebnis: Songs voll Power und gefühlvolle Balladen. Stef schreibt konsequent eigene Stücke, in denen sie ihre musikalischen Einflüsse verarbeitet. Pop, Rock und auch Country in einer sehr persönlichen Mischung, ge- prägt durch Stef’s außergewöhnliche Stimme und sehr persönliche, deutsche und englische Texte. Live war Stef unter anderem auf dem Kölner Ringfest und Bochum Total zu Gast. Ra- dio Duisburg war so begeistert von ihr, dass gleich zwei Konzerte live übertragen wurden.
Ihr aktuelles Programm präsentiert STEF im Duo zusammen mit ihrem Bassisten Thomas Ur- ban. Seit März 2007 hat sie sogar ihre eigene Konzertreihe „Liederraum“, die monatlich ab Juni 2008 im Duisburger Live-Club „Steinbruch“ stattfindet.
Zu Gast im Liederraum im Mai:
Trip on Hang - rhytmisch-sphärische Welten
Jaron Tripp klopft, drischt, schüttelt, klickert, klackert und streichelt seit etwa 15 Jahren auf Rhytmusinstrumenten und Klangquellen verschiedenster Art. Als er 2005 auf einer Reise das Hang kennen lernte, verliebte er sich augenblicklich. Dieses neue Instrument entstand aus der langjährigen Erfahrung und Forschung der zwei Berner Instrumentenbauer Felix Rohner und Sabina Schärer und verbindet Rhythmus und Melodie auf eine einzigartige Weise.
Seit Anfang 2006 lebt Jaron Tripp mit vielseitigem Instrumentarium seine Vorstellung mittel- europäischer Exotik. Auf seinen Konzerten zaubert er rhytmisch-sphärische Welten und ent- führt seine Zuhörer auf eine Klangreise der besonderen Art.
Tim MC Millan (AUS) - virtuose akustische Fähigkeiten & athletische Gitarrenknif- fe
Tim McMillan aus Melbourne, Australien, ist ein abtrünniger Durchschnittsbürger und ein ganz und gar einzigartiger Musiker. Er präsentiert seine virtuosen akustischen Fähigkeiten in nahezu athletischen Gitarrenkniffen und einem scharfsinnigen und melodischen Songwriting.
Nach der Release seines Debut-Albums Afterparty spielte Tim mehrere Europa- und Australi- en-Touren und verbreitete dabei sein selbsterdachtes Genre Goblincore weiter, eine bunte Mi- schung aus den unterschiedlichsten Stilen, von Swamp Folk (Sumpf Folk) bis hin zu Acoustic Viking Metal (Akustisches Wikinger Metal).
Zwischen diesen Touren schloss er sich immer wieder im Studio ein, wo mit Hilfe verschie- denster Gastmusiker das neue Album gestrickt wurde: 2.13 ist eine Sammlung von Songs, Solo-Gitarren-Stücken und Instrumentaltracks mit ganzer Bandbegleitung.
Die Stücke auf 2.13 sind präzis unternommene Exkursionen ins Abstrakte. Die Gitarre bleibt der Schwerpunkt des gesamten Albums, wird aber durchsetzt von weichen, geisterhaften, mehrstimmigen Gesängen, die an vielen Stellen hinein- und wieder hinausrieseln und das Al- bum zu einem wunderschönen und einzigartigen Werk akustischer Musik machen. Dort, wo der Solo-Gesang einsetzt, ist die Stimme warm und einladend und erinnert an Elliot Smith oder Jose Gonzales. Ähnlichkeiten zu diesen Songwritern finden sich vor allem in der musi- kalischen Athmosphäre von Stücken wie A.M., Candles und Close, während bei den härteren Stücken X, Blackout und Bones eher der Einfluss von Künstlern wie Kate Bush, Radiohead oder sogar den Grunge Rockern der 90er Jahre, Alice in Chains, zu hören ist.
Ganz der Tradition entsprechend, bleiben McMillans Texte auf 2.13 äußerst rätselhaft. Viele Textpassagen kommen nicht in der gängigen Form von Strophe und Refrain daher, sondern eher wie ein Gedicht, das dem Hörer Einsichten in die darunter liegende Musik gewährt. Die Auswahl der behandelten Themen, wie beispielsweise australische Sträflinge, Behinderung, japanische Kätzchen, Autounfälle und Verbrechensopfer mag zunächst willkürlich erschei- nen. Dennoch gelingt es McMillan, all diese Themen zu verknüpfen und damit einen ge- schlossenen Bogen über das gesamte Album zu spannen.
Während Musik und Texte vielleicht dunkel wirken mögen, so liegt doch auch etwas Un- schuldiges und Gnädiges über dem Ganzen. In Form von fröhlichen Gitarren-Licks, plötzli- chen Stilwendungen mitten im Song und einer insgesamt leicht verschrobenen Stimmung wird so eine gesunde Balance zwischen Dunkel und Hell gehalten.
Matt Crute (Schlagzeug) und Brad Lewis (Bass), die bei Ghosts und A.M. mitspielen, sind mittlerweile Mitglieder der Live-Band und werden Tim auf seinen Record-Release-Touren durch Europa und Australien begleiten.
Weitere Infos unter: www.steinbruch-duisburg.de & im DuisburgFans.de Kalender!



