Mit Hafdis Huld , Coby Grant , Erinn Williams & Lingby
Die Veranstaltungsreihe Originalton bietet schon seit 3,5 Jahren eine Plattform für handgemachte und zumeist akustische Musik für bereits etablierte Künstler und für vielversprechende Nachwuchsmusiker. Es geht um Songs mit Tiefe, die Emotionen wie Hoffnung, Liebe und Schmerz transportieren können. Es geht um echte Musik - mit Ecken und Kanten.
Am 2. Oktober findet das Originalton Festival bereits zum zweiten Mal im Steinbruch statt. Internationale und nationale Künstler aus den Bereichen Folk, Indie und Pop werden auf zwei Bühnen zu sehen sein.
HAFDIS HULD (IS) – schrullig-schöner Folkpop, unverstellt und lebendig
Hafdis Huld stammt aus Island und gründete als 15-Jährige mit einigen Jungs die Band GusGus. Nach zwei Welttourneen verließ sie die Band und startete ihr eigenes Projekt FC Kahuna.
2006 erschien ihr Solodebüt "Dirty Paper Cup", das vor allem in England gefeiert wurde und in Hulds Heimat zum Album des Jahres gewählt wurde. Zwischenzeitlich war sie in Werbeclips (Mercedes-Benz) und auf Trickys 2008er-Album "Knowle West Boy" zu hören.
Mit "Synchronised Swimmers" liegt nun das zweite Soloalbum vor: schrullig-schöner Folkpop, unverstellt und lebendig, mit einem Hang zu Größerem. Mit wunderbarer Stimme, isländischem Akzent und bezaubernden Melodien singt sich Hafdis Huld durch liebenswerte Geschichten über Actionhelden, Vampire und Synchronschwimmer. In ihrer Heimat wurde Huld spätestens mit diesem Album zum Superstar: Denn dort stieg "Synchronised Swimmers" auf Platz zwei der Charts ein, gleich drei Singleauskopplungen erreichten hintereinander die Nummer Eins der Singlecharts.
Hierzulande erscheint „Synchronised Swimmers“ am 23.07.2010 über Strange Ways im Vertrieb von Indigo.
COBY GRA T (AUS) – zarter Akustik-Folkpop
Die australische Singer-Songwriterin Coby Grant hat etwas Anderes, das bisschen Extra, irgendwie etwas Besonderes – es ist diese verblüffende Fähigkeit, das Band um sich und das Publikum mit ihren Texten und Melodien, mit ihrer süßen Stimme und ihrem ansteckendem Lächeln angenehm eng zu schnüren.
Coby Grant ist besonders in den letzten Wochen und Monaten viel unterwegs. Die letzte EP „Fanfare for Love“ – produziert vom Grammy Award Gewinner Anthony Resta – ist gerade erschienen, weshalb Coby Grant eine sechswöchige Tour absolvierte und ausverkaufte Konzerte in Melbourne und Sydney gab.
Auch im Radio und Fernsehen kommt man glücklicherweise nicht an der blonden Australierin vorbei. So bekommen ihre zarten Folkpop-Songs reichlich Airplay oder tauchen in Werbespots von Coca Cola auf. Ihr Stück „A Song About Me“ wurde neben der englischen Version in Dänisch, Finnisch, Schwedisch und Norwegisch aufgenommen.
Ein heißer Tipp für Fans von Kate Nash und schönem, handgemachtem Pop im Allgemeinen!
www.myspace.com/cobygrant
ERINN WILLIAMS (US) – zerbrechlich-gehauchter Indie-Rock
Erinn Williams kommt eigentlich aus der Oper. Lauscht man der gefühlvollen Stimme in den Stücken, die sie alleine mit ihrem puristischen Gitarrenspiel präsentiert, kann man es erahnen. Diese ausgebildete, zartsinnige Stimme webt sich mit der Musik zu einem wunderschönen Geflecht, das sich hinter Szenegrößen wie PJ Harvey und Cat Power sicherlich nicht verstecken muss.
Williams hat zwar eine erfolgreiche Frühlingstournee in den Knochen, wird jedoch nicht müde, ihre Musik auf die Bühnen dieser Welt zu tragen. Innerhalb weniger Monate ist sie zu Gast in Frankreich, Belgien, der Schweiz, Andorra, Monaco, Großbritannien und eben Deutschland.
Neben ihrer Musik engagiert sich die Songwriterin aus Los Angeles auch in Projekten und Initiativen in Sachen Umweltschutz, Tier- und Menschenrechten. Noch sympathischer wird diese Ausnahmekünstlerin nur noch, wenn sie ihre fantastische Liveperformance und ihre unglaubliche Bühnenpräsenz mit einem trockenen Humor veredelt, den man ihr gar nicht zutrauen würde.
LINGBY – dicht-gewobener Indierock mit Liebe zum Detail
Lingby wachsen seit jenem Winter 2005, in dem Judith Hess mit ihrer Posaune und Gitarre bewaffnet zu ihrem Freund Willi Dück stapfte, um gemeinsam Songs zu schreiben. Beide tummeln sich seit vielen Jahren in vielen musikalischen Gewässern. So entstand Lingby, während Judith auch mit Orchestern spielte oder für ihr Posaunen-Diplom übte und Willi sich von diversen Projekten und Tourneen durch die USA, Chile oder der Türkei erholte.
Das Kölner Quintett sieht sich als ein kleines philharmonisches Orchester – verständlich, hört man sich die komplexen Songs an, die zwar im Indie zuhause sind, allerdings stets mit Streichern, Bläsern und diversen Tasteninstrumenten zu etwas Größerem erweitert werden.
Weitere Infos unter: www.steinbruch-duisburg.de & im DuisburgFans.de - Kalender!



