Newburgh, New York, irgendwann Anfang 2004. Wir sind kurz davor, Zeuge einer faszinierenden Metamorphose zu werden. Es riecht nach Frühling, die Sonne kommt durch. Die mittelmäßig erfolgreiche Band „Don’t Pass Go“ fühlt sich nicht mehr so recht wohl im zu engen Kokon und voilà: da schält sich jemand Neues aus der Pelle. The Morning Of ist geboren, blinzelt noch ein bisschen, lernt schnellstens laufen und bricht aus. Als Band ohne Plattenvertrag ist das sicher nicht einfach, aber die jungen Stürmer und Dränger von der Ostküste haben es angepackt.
The Morning Of sollten ihr erstes Album “The World As We Know It” auf Tragic Hero Records im Frühjahr 2008 veröffentlichen. Und was für eine Veröffentlichung! Von Null auf Hundert in Bruchteilen von Sekunden – Billboard Heatseeker’s Charts, Platz 25 in den iTunes Pop Album Charts, Reviews in der USA Today und Features auf MTV. Während all dies geschah, tourte die Band (zum wievielten Mal eigentlich?) kreuz und quer durchs Land und machte an allen Ecken auf sich aufmerksam.
Die Zeit verging wie im Flug, die Band drängt aber weiter, ist rastlos: „endlich“ kommt ein zweites Album. Kein Wunder, dass man Hummeln im Hintern hat – das Durchschnittsalter lag bei Bandgründung bei 16,2 Jahren. Umso erstaunlicher ist das, was die Band da erschaffen hat. Das Songwriting ist feiner geworden, die Musik flächiger und weniger eng. Für das Ergebnis einer Kollision der jungen Frische und der gewachsenen Routine zeichnet sich auch Produzent Jim Wirt (No Doubt, Hoobastank) verantwortlich.
„Das sind immer noch wir, aber wir haben in den letzten Jahren so viel erlebt, dass wir uns zwangsläufig verändern mussten. Als Künstler, als Songwriter und auch privat.“ Worte von Pianist und Gitarrist Chris Petrosino, die ein Album ankündigen, das ehrlich, verlässlich und doch unberechenbar werden sollte. Abwarten und Stillhalten sind bekanntlich nicht die Stärken des Quintetts, dieser Tage zucken die nervösen Füße: die Tour zum neuen Album führt die fünf Freunde im Juni auf europäische Bühnen. Alle Signale auf „Go!“ für den frischen, lauten, unaufhaltsamen Indiepop aus dem Hause The Morning Of.
KYOTO DRIVE – Poppunk + Punkrock = Dampfwalze
Gestatten? Kyoto Drive. Was steht da auf deiner Fahne? „Immer dickere Hooks, immer fettere Refrains“? Na dann, herzlich willkommen.
Kyoto Drive kommen aus Birmingham, sind nur im Viererpack zu haben und haben in der nicht mal zweijährigen Bandgeschichte mehr Ecken Englands mit dem Tourbus abgeklappert als alle Englischleistungskurse seit Einführung des Abiturs zusammen. Das Debutalbum „This Is All We Ever Wanted“ erschien zwar erst vor kurzer Zeit auf Engineer Records, Nummer Zwei ist allerdings schon in Planung.
Augen und Lauscher auf, Kyoto Drive wird man vermutlich noch öfter über den Weg laufen. Was für ein dampfwalzender Rock im Schafspelz!
Am 23. Juni 2011 um 20:00 Uhr im Steinbruch!
Weitere Infos unter:
www.steinbruch.de & im DuisburgFans - Kalender!



