Am Montag, 7. Dezember, wird an der Universität Duisburg-Essen (UDE) das neue zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg Niederrhein gegründet. Erwartet werden: Staatssekretär Dr. Michael Stückradt, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Prorektor Prof. Franz Bosbach, Dieter Kroll, ThyssenKrupp Steel AG, Ralf J. Meurer, GfW, Angela Schoofs, Agentur für Arbeit sowie die Schulleiter und Fachlehrer der Schulen.
Die Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi) wird vom NRW-Innovationsministerium getragen und hat das Ziel, mit dauerhaften Angeboten möglichst viele Schülerinnen und Schüler an technische Berufe und ein ingenieur- und naturwissenschaftliche Studium heranzuführen. Das zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg Niederrhein wird zunächst an vier Schulen der Region sowie an der UDE ein spezielles Angebot innerhalb und außerhalb des normalen Lehrplans aufbauen, um für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu begeistern und so dem Nachwuchskräftemangel abzuhelfen. Träger des neuen zdi-Zentrums ist die UDE in Kooperation mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) Duisburg.
Passgenaue Lehrangebote erarbeiten
Barbara Berkhuijsen vom Akademischen Beratungs-Zentrum Studium und Beruf, in dem die zdi-Koordinationsstelle angesiedelt ist: „Das zdi-Zentrum sammelt und entwickelt Lehreinheiten für den schulischen und außerschulischen Einsatz in der Mittel- und Oberstufe sowie spezielle Angebote und Veranstaltungsformen für Mädchen. Es geht um das Sensibilisieren und und Motivieren für den MINT Ausbildungs- und Studienbereich sowie konkrete Hilfestellungen bei der Berufs- und Studienwahlorientierung durch Praxisprojekte.“
Die Standorte – neben der UDE sind Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Heinrich-Heine Gesamtschule, Europaschule Gymnasium Rheinkamp Moers und Bertolt Brecht Berufskolleg – verfügen über umfangreiche Erfahrungen, auch teilweise bereits in Kooperation mit den Fakultäten am Campus Duisburg - und wollen mit ihren Projekten und Arbeitsmaterialien auch andere Schulen der Region zum Mitmachen motivieren.
Die UDE bringt zunächst ihre Projekte für junge Frauen ein, wie Girls‘ Day, S.U.N.I. und tasteMINT – ein Potenzial-Assessment-Verfahren für Schülerinnen der Stufe 12/13. Die Wirtschaft kann erfahrendes Personal für Lerneinheiten in Betrieben oder vor Ort in den Schulen bereitstellen, sich aber auch finanziell engagieren. Mit der finanziellen Unterstützung können neue Projekte entwickelt werden, Lernmaterialien für die Schulen gekauft werden.
Weitere Informationen:
Barbara Berkhuijsen,
T.0201-183-2009,
barbara.berkhuijsen@uni-due.de




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