Kreativbranche von vorgestellten Ideen und Projekten hellauf begeistert
Duisburg. Wer hätte gedacht, dass der Duisburger Fotograf Richard Unger die Werbe-Bildmotive für die international aufgestellte Modehaus-Kette C&A kreiert und die Handwerkzeuge für das LIDL Non-Food-Label „Parkside“ von den Duisburger Produktdesignern Sébastien Lienhard, Philippe Lingott und Team stammen? Oder dass in der Mercatorstadt das mehrfach preisgekrönte Online-Magazin „spoonfork“ zu Hause ist?
Rund 170 Besucherinnen und Besucher der ersten Duisburger CREATIVE STAGE erfuhren dies und mehr Ende letzter Woche im Konferenzzentrum „Der kleine Prinz“. 13 Akteure, davon neun Duisburger, zwei Bochumer, ein Dortmunder und eine Essenerin stellten hier ihre kreativen Ideen und Projekte vor: in Form von Vorträgen und Filmen, Konzert, Online-Präsentation und Design-Schau. In den Pausen nutzten Besucher wie Bühnen-Akteure die Chance, sich in informeller Atmosphäre bei Snacks und Getränken kennenzulernen und sich austauschen.
„Da die Kreativwirtschaft aus elf Teilbranchen besteht, ist es wichtig, sich zu orientieren und sich auszutauschen. Durch den Abend hat man einen guten Überblick gewonnen. Außerdem hat so eine Veranstaltung etwas Identitätsstiftendes, in der sich die Branche finden kann. Hier kommen Werber und Architekten ebenso zusammen wie Sänger und Produktdesigner“, so Frank Oberpichler von der PR-Agentur Durian GmbH. Susanne Kirches, Organisatorin der Duisburger CREATIVE STAGE und Ansprechpartnerin für Kreativwirtschaft bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) freut sich über die gelungene Premiere: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass wir damit zeitlich und inhaltlich den Nerv treffen – sowohl bei den Kreativen als auch bei den Akteuren aus klassischen Produktionsbranchen. Da dies der Fall ist, werden wir die Veranstaltung künftig als Reihe etablieren. Bei CREATIVE STAGE haben potenzielle Auftraggeber beispielsweise die Chance, in der eigenen Stadt kreative Köpfe für ihre Kampagnen zu finden. Veranstaltungen wie diese sollen zu einer idealen Vernetzung zwischen Auftraggeber- und Auftragnehmerseite beitragen.“
Neben primär wirtschaftsnahen Präsentationen stellten sich auch Akteure vor, deren Arbeit durch großes Stadtteil-Engagement gekennzeichnet ist. Dazu gehört beispielsweise das im Medienbunker arbeitende Film- & Fernsehproduktionsteam pyp GmbH um Halil Özet. Dieser stellte gemeinsam mit seinen Mitstreitern die filmische Dokumentation „Made in Marxloh“ vor. Last, but not least, gab die charismatische Sängerin Simone Helle eigens kreierte Lieder und zeigte auch „What a difference a day made“.
CREATIVE STAGE ist ein neues Veranstaltungsformat der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) in Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen der Städte Bochum und Dortmund. Die Konzeptidee lieferte die Dortmunder Kreativagentur „Heimatdesign“. Aufgrund der ruhrgebietsweiten Zusammenarbeit gibt es eine gemeinsame Website mit gebündelten Informationen. Wer neugierig geworden ist, der erfährt mehr unter www.creativestageruhr.de.
Zur nächsten CREATIVE STAGE RUHR lädt die Dortmunder Wirtschaftsförderung Anfang März 2010 in den Jazzclub domicil ein. Das genaue Datum wird auf der Website www.creativestageruhr.de bekannt gegeben. Auch Duisburger Akteure sind hier herzlich willkommen.
Interessierte erfahren mehr über die Nachfolgeveranstaltungen der CREATIVE STAGE bei Susanne Kirches, GFW-Ansprechpartnerin für Kreativwirtschaft, Telefon: 0203 / 36 39 – 351, Telefax 0203 / 36 39 – 333; kirches@gfw-duisburg.de

Foto: Gesellschaft für Wirtschaftsförderung
CREATIVE STAGE feierte erfolgreich Premiere im Kleinen Prinzen in Duisburg
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