„Gründungsinitiative Innovation Duisburg“ kürt bis Ende des Monats die 30 besten Ideen
Duisburg. 123 Gründungswillige haben ihre Geschäftsideen bis zur „Deadline“ Ende Januar bei den GRIID-Projektveranwortlichen – darunter die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und die Universität Duisburg-Essen – eingereicht.
Die 30 besten Ideengeber dürfen zu sbm
Aus dem Pool der eingesandten Ideen wählt eine Jury Ende Februar die 30 besten Ideen aus. Für die so ausgewählte Gruppe beginnt im März 2010 das fünfmonatiges Seminar- und Workshop-Angebot „small business management (sbm)“. sbm-Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern wird durch erfahrene Praktiker unternehmerisches Know-how vermittelt; kurzum: Sie lernen alles, was für eine erfolgreiche Unternehmensführung unerlässlich ist – und das „zum Nulltarif“. Hier wird die Geschäftsidee dann ob ihrer betriebswirtschaftlichen Tragfähigkeit „auf Herz und Nieren“ geprüft. Am Ende des Kurses sind die Teilnehmer fähig, ihren eigenen Businessplan zu erstellen.
Von sbm zum Existenzgründerwettbewerb GRIID
Mit diesem Businessplan können Sie dann auch am GRIID-Existenzgründerwettbewerb teilnehmen. Eine Jury wählt von den eingereichten Businessplänen die drei besten aus. Diese werden dann am 23. Juli 2010 im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Neudorfer Technologiezentrum Tectrum prämiert.
Ein bunter Strauß an Ideen ist erblüht
GFW-Chef Ralf Meurer ist begeistert über die Fülle der eingereichten Ideen: „Nach der GRIID-Auftaktveranstaltung mit rund 200 interessierten Besuchern dauerte es eine Weile, bis die ersten Ideen bei uns eintrafen. Zwischen den Jahren haben sich viele scheinbar eine kreative Pause gegönnt und die Idee erst einmal reifen lassen. Anfang des Jahres erreichte uns aber eine regelrechte Ideen-Welle.“ Meurer findet besonders die Bandbreite der eingereichten Geschäftsideen faszinierend: „Duisburger und Duisburgerinnen sind äußerst einfallsreich zu Werke gegangen.“ Von innovativen Dienstleistungen über das produzierende Gewerbe, den Einzelhandel, die Gastronomie sowie Mode und absolute Nischenideen sei alles dabei. Während die Ideengeber oftmals einen Schwerpunkt im Bereich IT erkennen ließen, seien die Ideengeberinnen besonders kreativ unterwegs, offenbart der Duisburger Wirtschaftsförderer.
Verschwiegene Geheimnisträger
Mehr wird aber nicht verraten, denn die GFW Duisburg legt Wert darauf, dass weder Netzwerk- noch Projektpartner gegenüber Dritten über das eingereichte Vorhaben der Ideeneinreicher en detail berichten oder es selbst umsetzen. „Ist das Vorhaben dann gesichert und spruchreif, machen wir dieses auf Wunsch des kreativen Kopfes natürlich gerne publik, um ihm den Start ins Geschäftsleben zu erleichtern“, so GFW-Chef Meurer.
GRIID-Ansprechpartner:
Angel Alava-Pons, GFW Duisburg, Telefon: 0203 / 36 39 – 365, E-Mail: alava-pons@gfw-duisburg.de
Andrée Schäfer, GFW Duisburg, Telefon: 0203 / 26 39 – 343, E-Mail: schaefer@gfw-duisburg.de
Britta Marcinek, Universität Duisburg-Essen, Telefon: 0203 / 379 – 2639, E-Mail: sbm@uni-due.de
Nathalie Kröll, Universität Duisburg-Essen, Telefon: 0203 / 379 – 2639, E-Mail: nathalie.kroell@uni-due.de
Alle diejenigen, die sich im Internet rund ums Thema GRIID informieren möchten, erfahren Wissenswertes unter www.griid.de und www.sbm-duisburg.de



