Da waren sich alle Teilnehmer der heutigen Pressekonferenz zur Loveparade am 24.07.2010 einig: das wird das größte Ereignis im gesamten Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 und die größte Party aller Zeiten in Duisburg. Mehr als eine Millionen Besucher erwarten die Verantwortlichen, dazu wird unter anderem am alten Güterbahnhof die größte Tribüne der Welt aufgebaut.
Auch sonst zeigten sich die Macher mit den Vorbereitungen der Loveparade in Duisburg im Jahr 2010 äußerst zufrieden. Ein rundum gut aufgelegter Oliver Pocher moderierte das Podium und konnte sich natürlich so manchen Scherz nicht verkneifen. Doch das hob die Stimmung noch weiter. Duisburgs OB Adolf Sauerland sieht die Arbeiten durch die Firma Aurelis auf dem Loveparade Gelände gut im Zeitplan und stellte fest, es sei alles auf gutem Wege und die eine lediglich fehlende Genehmigung, die durch die Stadt noch erteilt werden müsse, werde rechtzeitig erteilt. Pocher bestätigte dies, schließlich sei er sicher, in Sauerland jemanden unter den Verantwortlichen zu haben, der einen "ganz guten Draht ins Rathaus besitze".
Sämtliche weiteren Informationen der PK im Calderoni Haus, hoch oben im 16. Stock mit hervorragendem Blick auf das Veranstaltungsgelände, können Sie der folgenden hier veröffentlichten Pressemitteilung der Veranstalter Loveparade, Ruhr.2010, Stadt Duisburg und Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr entnehmen.
Im Anhang finden Sie ein Interview mit Oliver Pocher, Ruhr.2010 Geschäftsführer Oliver Scheytt und Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
...und natürlich erinnern wir auch noch einmal mehr an die Unterstützeraktion der Loveparade durch die Duisburger Kreativenszene: http://www.payforlove.de !
The Art of Love –
Loveparade mit elektrisierenden Beats in Duisburg
Motto und Hymne: „The Art of Love“ _ DJs auf zwei Bühnen und 16 Floats _
Oliver Pocher moderiert Live-Sendung im Internet
Duisburg, 17. Juni 2010. Die Loveparade verwandelt Duisburg in die Hauptstadt der elektronischen Beats: Die internationale DJ-Elite dreht am 24. Juli die Plattenteller, darunter
Weltstars wie Tiesto und David Guetta. Der Startschuss zur größten Party der Welt fällt um 14 Uhr, wenn die Lautsprecher der 16 Floats (Paradewagen) die Beats und Bässe der neuen Hymne „The Art of Love“ über das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs jagen. Der DJ und Musikproduzent Anthony Rother hat erstmals die Hymne geschrieben, die wie immer nach dem aktuellen Motto der Loveparade benannt ist. Ab sofort wird jedes Jahr ein anderer DJ die Hymne komponieren. Damit geben die Loveparade-Macher einer Vielzahl angesehener DJs die Chance, ihr ihren individuellen Stil zu geben.
DJs auf zwei Bühnen
Die Abschlusskundgebung beginnt um 17 und endet um 24 Uhr. Die Bühne steht vor den Hallen des ehemaligen Güterbahnhofs, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Kulisse passt mit ihrem industriellen Charme perfekt zur Musikkultur der Loveparade; durch das Bühnendesign und die Lichtprojektionen verschmilzt die Bühne visuell mit der Gebäudefront. Ein Höhepunkt ist der Auftritt des Elektro Orchestral, mit dem zum ersten Mal auf der Loveparade Klassik auf Elektro trifft: DJ Guido Schneider spielt live und Mark Scheibe dirigiert dazu das Berlin Revue Orchester des Berliner Admiralspalastes. Zum Line-up auf der Hauptbühne zählen unter anderem Tiesto, David Guetta, Booka Shade, Anthony Rother, Westbam, Fedde Le Grand und Tiefschwarz. Mit der Love-Stage wird es erstmals eine zweite Bühne geben, auf der DJs wie Moguai, Moonbootica und Felix Kröcher von 15 bis 24 Uhr an den Plattentellern stehen. Sie befindet sich auf der Südseite des Geländes und ist in eine 50 Quadratmeter große LED-Wand eingebettet.
Floats aus sechs Ländern
Die Floats kreisen zehn Stunden lang um die Güterbahnhofshallen. Mit Beginn der Abschlusskundgebung auf der Hauptbühne um 17 Uhr übernehmen die Trucks immer dann das Tonsignal der Hauptbühne, wenn sie den Bühnenbereich erreichen. Sobald sie diesen wieder verlassen, erklingt auf den Paradewagen wieder die eigene Musik. Die Floats kommen aus den folgenden Ländern: Brasilien, Russland, den Niederlanden, Spanien, Australien und Deutschland. Kreative Grenzen in der Wagengestaltung sind in diesem Jahr nicht gesetzt – weder Brücken (Höhenbegrenzung) noch Straßenschilder sind auf dem Gelände im Weg.
Loveparade goes Internet
Zum ersten Mal moderiert Oliver Pocher eine Sendung live von der Loveparade, unterstützt wird er dabei von seiner Lebensgefährtin Sandy Meyer-Wölden. McFit und BILD.de präsentieren den etwa dreistündigen Live-Stream, der auf www.bild.de zu sehen ist. Fans elektronischer Musik können die gesamte Musikveranstaltung auf www.loveparade.com verfolgen: Dank der Partnerschaft mit der Live-Stream-Plattform UStream.tv, unter anderem bekannt durch den Obama-Wahlkampf, wird die Loveparade erstmals in HDTV im Internet übertragen. Der Zuschauer wird dabei zum Regisseur: Aus über 30 Kameras kann er seine individuelle Sendung mit den gewünschten Szenen zusammenstellen – ein Verfahren, dass weltweit in dieser Form neu ist. Im TV überträgt der WDR rund sechs Stunden live von der Loveparade, von 13.40 bis 17.50 Uhr und von 22.45 bis 00.20 Uhr. 1Live berichtet den ganzen Tag aus Duisburg, die Abschlusskundgebung wird von 18 bis 24 Uhr übertragen, der Sender sunshine-live ist von 17 bis 24 Uhr on air.
Die offizielle Loveparade-Hymne „The Art of Love“ wird am 9. Juli, die Loveparade- Compilation am 16. Juli veröffentlicht. Journalisten können sich zur Loveparade ab dem 21. Juni 2010, 10 Uhr online unter www.loveparade.com akkreditieren. Die Loveparade ist ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
Auch in diesem Jahr ist die Fitnessstudiokette McFit wieder Hauptsponsor der Loveparade und finanziert diese mit rund drei Millionen Euro.
Über die Loveparade
Vom alternativen Techno-Umzug mit 150 Ravern entwickelte sich die Loveparade innerhalb weniger Jahre zur größten Party der Welt mit bis zu 1,6 Millionen Besuchern. Die Parade präsentiert die vielen Facetten elektronischer Musik und gilt als Wiege der deutschen Techno- und House-Szene. Die Loveparade Metropole Ruhr 2007-2011 findet statt in Essen (2007), Dortmund (2008), Bochum (2009 ausgefallen), Duisburg (2010) und Gelsenkirchen (2011).



