Schlag auf Schlag geht es in der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 weiter. Gerade erst gestern war die Halbjahres-Pressekonferenz der Ruhr.2010 und bereits heute wurde in Duisburg eines der vielen weiteren Events für den zweiten Teil des Kulturhauptstadtjahres im Hafen der Kulturhauptstadt Duisburg angekündigt: Das TWINS Projekt - Interfaces
Im Opernfoyer des Theaters waren der Intendant der Duisburger Philharmoniker Dr. Alfred Wendel, Ulla Weltike vom Duisburger Tanztheater, der Choreograph Claude de Souza, Rodrigo Tobar, Chilenischer Musiker, Musiker des Orchesters aus La Ligua in Chile und die Verantwortliche für das Twins Projekt in Duisburg Kornelia Kehrt-Jahn zusammengekommen, um die Öffentlichkeit über ein musikalisch-theatralisch-tänzerisches Highlight u.a. mit dem gesamten Orchester der Duisburger Philharmoniker, Musikern aus Chile, Finnland, Belarus und Tänzern der verschiedensten Richtungen und Nationalitäten zu informieren, dass von Duisburg, Mülheim und Oberhausen gemeinsam veranstaltet wird. Am 08. und 09. Juli 2010 ist es soweit, dann stehen bei diesem, in vielfacher Hinsicht grenzüberschreitenden Projekt, in das nicht nur Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen, Religionen, Nationalitäten, Kontinente einbezogen sind, sondern auch verschiedene Ausdrucksformen der Kunst, die von Profis und Amateuren gezeigt werden, gemeinsam auf der Bühne.
Zielgruppe: Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren
Sie haben alle eines gemeinsam: sie sind künstlerisch aktiv und in unterschiedlichen Jugendensembles weltweit tätig. Dabei sein werden Breakdancer und Bajanspieler aus Zhodino in Weißrussland. Sängerinnen aus Kouvola in Finnland, ein Jugendorchesterensemble aus La Ligua in Chile, ergänzt durch zeitgenössischen und türkischen Tanz, Theater, Chöre, Bigband und Jugendorchester aus dem internationalen Ruhrgebiet.
Seit 2008 läuft das Projekt
Bereits seit 2 Jahren läuft das Projekt und dabei kam es zu vielen gegenseitigen Besuchen. Im Herbst 2009 wurden die Ensembles im Ruhrgebiet zum Austausch und zur Programmentwicklung zusammengeführt. Die Überschrift: "Erwachsen Werden - Identität - Zukunft"! Die Höhepunkte und das Ergebnis finden dann im Juli 2010 auf verschiedenen Bühnen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 statt.
Los geht´s in Mülheim - Saarn
Am kommenden Wochenende, 2. und 3. Juli findet in Mülheim-Saarn die Auftaktveranstaltung statt. 600 Luftballons auf denen die Jugendlichen ihre ganz persönlichen Zukunftswünsche notiert haben, sollen dann aufsteigen unter dem Motto: "Looking for paradise", wobei die am weitesten Geflogenen am 10. Juli 2010 prämiert werden.
Ab 04. Juli 2010 Proben mit den Duisburger Philharmonikern
Ab kommenden Montag wird dann mit dem kompletten Ensemble der Duisburger Philharmoniker geprobt. Ort ist das Theater am Marientor in Duisburg. Das gipfelt dann am 08. und 09. Juli 2010 in die Veranstaltung im Duisburger TaM: Looking for paradise". Dort werden dann in einem gemeinsamen Bühnenprogramm die Duisburger Philharmoniker auftreten und darüber hinaus ca. 400 Jugendliche beteiligt sein. In der Musik-Tanz-Theater Produktion geht es eben um diese Jugendlichen, die an der Schwelle zum Erwachsenensein stehen und so unterschiedlich ihre Lebenssituation auch sein mag: sie alle müssen ihren Weg gehen und das Glück versuchen.
Ein starkes Team
Hendrik Vestmann, Dirigent der Duisburger Philharmoniker, Professor Matthias Schlothfeld von der Folwang Schule in Essen, der indische Regisseur Gracias Devaraj, Anna Schoene vom Jugendclub Schauspielhaus Bochum, der international tätige westafrikanische Choreograph Claude de Souza von Dance Art und Ulla Weltike vom Duisburger Tanztheater bilden ein starkes Team, das den Jugendlichen zur Seite steht. Am 10. Juli 2010 findet dann zum Abschluss dieses TWINS Projektes in Mülheim auf der Freilichtbühne ein internationales Jugendfestival statt.
Kartenvorverkauf:
Karten sind über: http://www.nrw-ticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Servicebürom des Theaters Duisburg, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg (Stadtmitte), Tel.: 0203 3009-100 erhältlich.
Sehen Sie mehr in unserem Video. Kamera und Schnitt: Wilfried Krüssmann, Interviews: Frank-M. Fischer



