Vom 10. Juli bis zum 27. September 2010 zeigt das Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg eine der wichtigsten Sammlungen kubistischer Malerei. Zum zweiten Mal wird damit die Ausstellung „Kubismus und sein Umfeld aus den Sammlungen der Telefónica" außerhalb Spaniens und Lateinamerikas präsentiert. Wir haben uns die Ausstellung für Sie bereits mit der Videokamera angeschaut und noch einige weitere Teile des neuen LehmbruckMuseums vorab besichtigt. Mit Kerstin Gulden von Telefónica 02 sprachen wir über das Engagement des Telekommunikationsunternehmens im LehmbruckMuseum in Duisburg.
DER KUBISMUS UND SEIN UMFELD AUS DEN SAMMLUNGEN DER TELEFÓNICA
Madrid (Spanien) und Duisburg (Deutschland), 07. Juli 2010.- Vom 10. Juli bis zum 27. September 2010 zeigt das Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg eine der wichtigsten Sammlungen kubistischer Malerei. Zum zweiten Mal wird damit die Ausstellung „Kubismus und sein Umfeld aus den Sammlungen der Telefónica“ außerhalb Spaniens und Lateinamerikas präsentiert. Anfang des Jahres wurde sie im Musée d’Ixelles als Referenz an die Bedeutung Brüssels im Herzen Europas gezeigt. Die Duisburger Ausstellung markiert jetzt den Auftakt der Reihe „Wir lieben unsere Sammlung … und laden Gäste ein“ des Lehmbruck Museums und trägt zudem der Bedeutung Duisburgs im Rahmen der RUHR.2010 Rechnung.
„Wir freuen uns sehr, dass unsere Kubismus Ausstellung Teil der Wiedereröffnung des Lehmbruck Museums ist, einer Kulturinstitution, die in ganz Europa für ihre bedeutende Sammlung moderner internationaler Skulpturen bekannt ist. Für uns markiert Duisburg einen weiteren Meilenstein bei der Ausweitung unserer Aktivitäten über die hispanische Welt hinaus“, so Francisco Serrano Martinez, Generaldirektor bei der Unternehmensstiftung Fundación Telefónica. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten erweitern den kubistischen Kanon radikal, weit über die vorherrschend als spanisch und französisch wahrgenommenen Wurzeln der Bewegung. Weniger bekannte aber hochbegabte kubistische Maler aus verschiedenen Ländern wie Uruguay, Argentinien, Polen und Russland sind vertreten, um die Bilder von berühmten Kubisten wie Juan Gris in einen neuen, gemeinsamen Kontext zu setzen. So werden die internationale Bedeutung und Reichweite der kubistischen Bewegung betont. Die Sammlung ist ein Ergebnis davon, dass das führende internationale
Telekommunikationsunternehmen Telefónica S.A. es sich zur Aufgabe machte, Kunst zu sammeln. Dies führte zum Kauf einer Vielzahl von Arbeiten von außergewöhnlichem Wert, darunter Werke von Pablo Picasso, Juan Gris, Luis Fernández, Eduardo Chillida und Antoni Tápies. Die Telefónica bringt so Arbeiten von spanischen Künstlern zusammen, die großen internationalen Beifall im zwanzigsten Jahrhundert genossen, jedoch in Spanien aus historischen Gründen spärlich vertreten sind. Verschiedene Faktoren haben die Kunstsammlung der Telefónica zu einem Prüfstein unternehmerischen Mäzenatentums von internationalem Rang gemacht: die angewandten Selektionskriterien genauso wie die Qualität der Stücke, das Geschick im Ausgleich von Defiziten spanischer Sammlungen, insbesondere moderner und zeitgenössischer Kunst, und am wichtigsten, die zahlreichen Besucher, die diese Arbeiten in den verschiedenen Ausstellungen bewundern konnten. Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica und die Fundación Telefónica (Telefónica Stiftung) gehören zu den wichtigsten Kunstförderern in Spanien. Mit der Duisburger Ausstellung, die durch die deutsche Tochter Telefónica O2 Germany unterstützt wird, weiten sie ihre Förderung der Künste in Europa aus.
Um mehr über die Ausstellung zu erfahren besuchen Sie bitte die Website der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur in Duisburg: www.lehmbruckmuseum.de
Über die Fundación Telefónica (Telefónica Stiftung)
Kunstförderung ist eine von vielen Tätigkeiten der in Madrid ansässigen Fundación Telefónica. Ihr Ziel ist die Steigerung der Lebensqualität und Förderung des sozialen Fortschritts durch den Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien. 1998 in Spanien gegründet, ist die Fundación Telefónica heute vertreten in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Spanien, Mexiko, Peru und Venezuela, wo sie fünf verschiedene Programme ausführt: Proniño, EducaRed, Debate y Conocimiento (Diskussion und Wissen), Voluntarios sowie Arte y Tecnología (Kunst und Technologie). Mit dem Proniño
Programm erreichen die Aktivitäten der Stiftung auch El Salvador, Guatemala, Nicaragua, Panama und Uruguay. Weitere Informationen unter www.fundacion.telefonica.com.
Über Telefónica O2 Germany
Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG gehört zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet seinen Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS- und UMTS-Technologie an. Darüber hinaus stellt das Unternehmen als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Telefónica Europe hat 54 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland.
Weitere
Informationen:
Telefónica O2 Germany
ARTE Y TECNOLOGÍA. - EINE KULTURINITIATIVE VON TELEFÓNICA
Die zunehmende Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien ist auch an Kunst und Kultur nicht spurlos vorübergegangen. Im Mittelpunkt des Engagements des Telekommunikationsunternehmens Telefónica in diesem Bereich steht das Bestreben, Ideen und Werte mithilfe zeitgenössischer Technologien und Medien transportieren zu können.
Die Fundación Telefónica fungiert seit 1998 als Verwalter und Kurator des Kunstbesitzes der Telefónica Gruppe. Ihre unter dem Titel „Arte y Tecnología“ zusammengestellten Sammlungen von Kunst des 20. Jahrhunderts umfassen Exponate verschiedenster Stilrichtungen. Doch die Fundación Telefónica sammelt nicht nur Kunstwerke, sondern gibt auch Kataloge heraus und veranstaltet Ausstellungen. Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftung liegt auf der Bewahrung von Zeugnissen des technischen Fortschritts. So hat sie mittlerweile eine Sammlung aus mehr als 10.000 Einzelstücken zusammengetragen, darunter Gegenstände, Dokumente und Fotografien, welche die Geschichte des Unternehmens seit seiner Gründung 1924 widerspiegeln.
Im Rahmen ihres Programms arsVIRTUAL hat die Stiftung eine Internettour zu kulturell und geschichtlich bedeutenden Stätten erstellt. Wichtige Bauwerke können so zuhause am Computer besichtigt werden, wobei virtuelle Technologien diese bis ins kleinste Detail wiedergeben.
Die Fundación Telefónica geht in ihrer Unterstützung der Kunst noch einen Schritt weiter und veranstaltet einen internationalen Wettbewerb mit dem Titel „Concurso Internacional de Arte y Vida Artificial“, in dem die besten Kunstwerke ausgezeichnet werden, die Strategien, Konzepte und Methoden digitaler Technologie anwenden. Der auch als VIDA bezeichnete Wettbewerb prämiert Künstler und Werke, die sich mit Robotik und künstlicher Intelligenz beschäftigen. Oft haben diese Kunstwerke die Eigenschaft, in geradezu organisch wirkender Weise zu wachsen, womit sie eine Brücke zwischen Technologie und Biologie schlagen.
2005 hat die Fundación Telefónica ein Ausstellungsprogramm in verschiedenen Städten gestartet, darunter Madrid, Buenos Aires, Lima und Santiago de Chile. Es wurden Vereinbarungen getroffen, die den Austausch und Verleih von Kunstwerken in Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen in zahlreichen Ländern vorsehen, so dass laufende Ausstellungen einem großen Publikum in der ganzen Welt zugänglich gemacht werden können.
Im Zeitalter digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien setzt sich Telefónica dafür ein, dass diese im besten Interesse unserer Gesellschaft angewandt werden. Das Unternehmen betrachtet die Förderung und Vermittlung von Kunst und Kultur als Teil seiner Verantwortung.
Weitere Informationen unter: www.fundacion.telefonica.com



