Mit der wohl bisher besten Leistung in einem Bundesliga-Spiel in der laufenden Spielzeit siegte der FCR 01 Duisburg in Hamburg beim HSV mit 5:1 (2:0) und konnte dank des Frankfurter 4:1 Sieges gegen Meister und Champions League Sieger Potsdam den Abstand zu Potsdam auf 2 Punkte verkürzen. Der Abstand zum neuen Tabellenführer den 1.FFC Frankfurt ist mit 4 Punkten konstant geblieben.
FCR von Beginn an hoch konzentriert
Ganz anders als im Hinspiel im Duisburg Homberger PCC Stadion, das bekanntermassen 2:2 endete, waren die Spielerinnen von Cheftrainerin Martina Voss-Tecklenburg von Beginn an hoch konzentriert und nachdem der HSV in der ersten 5 Minuten noch stark mitspielte, dominierte danach nur noch eine Mannschaft, die des FCR.
Ando mit dem 1:0
Vor der enttäuschenden Kulisse von nur 334 Zuschauern in Hamburg gelang einer erneut stark spielenden japanischen Nationalspielerin Kozue Ando in der 18. Spielminute auf Vorabeit von Femke Maes und Inka Grings mit einem Schuss aus 15 Metern Entfernung die Führung für die Löwinnen zum 1:0. Den Halbzeitstand besorgt dann in der 40. Minute die Mittelstürmerin Inka Grings, die zuvor im Strafraum von der Belgierin Femke Maes bedient wurde.
Spielfreude beim FCR
Nach der Pause reisst die Spielfreude des FCR 01 Duisburg keineswegs ab und so gelingt es Lulle Wensing in der 54. Minute auf mustergueltige Vorarbeit von Kozue Ando mit einem direkten Schuss aus 12 Metern Entfernung die Führung der Gäste auf 3:0 auszubauen. Allerdings ist die junge Verteidigerin dann in der 71 Minute auch an dem Gegentor des HSV durch Schubert nicht ganz unbeteiligt, denn bei ihrem kompromisslosen Körpereinsatz verhindert sie ein mögliches Eingreifen der Löwinnen Keeperin Uschi Holl.
Simone Laudehr mit dem 5:1
Doch der Gegentreffer ändert nichts an der Marschrichtung der Duisburgerinnen. In der 85. Minute ist es dann Baba Müller, die nach einem schönen Dribbling eine feine Flanke auf den Kopf von Femke Maes zirkelt, die dann keinerlei Mühe hat, das Ergebnis auf 4:1 hochzuschrauben. Den Schlusspunkt kann dann die zunächst aus disziplinarischen Gründen auf der Bank verbliebene Simone Laudehr in der 89. Minute setzen. Die Nationalspielerin schraubt sich in einen Eckball von Kapitänin Grings und köpft den Enstand von 5:1.
Die Mannschaft des FCR: Ursula Holl; Marina Himmighofen, Annemieke Kiesel, Luisa "Lulle" Wensing, Alex Popp; Anne van Bonn, Linda Bresonik (57. Baba Müller); Turid Knaak (46. Mandy Islacker), Femke Maes, Kozue Ando (72. Simone Laudehr); Inka Grings



