Für die Handballer des OSC Rheinhausen geht es in der 2. Bundesliga am heutigen 2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.2010 weiter mit dem Spiel in Düsseldorf gegen die HSG. Trainer Schürmann hofft auf einen Aufwärtstrend in der Nachbarstadt. Der Anwurf in Düsseldorf ist um 16:00 Uhr:
OSC will keine Geschenke verteilen
Zum Start der Rückrunde schwelgt Achim Schürmann in Erinnerungen. Wenige Tage vor der anstehenden Partie gegen die HSG Düsseldorf am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember, 16 Uhr) schaute sich der Trainer des OSC Rheinhausen noch einmal das Video der verlorenen Hinrundenbegegnung an und stellte fest: „Im Nachhinein haben wir dabei ein Topspiel abgeliefert. In der ein oder anderen Situation fehlte uns nur das nötige Glück.“
Am Sonntag wollen die Rheinhauser den nächsten Anlauf nehmen, wenngleich die Trauben beim Tabellenzweiten sehr hoch hängen. „Nur weil Weihnachten ist, wollen wir keine Geschenke verteilen. Das heißt, dass wir uns gut präsentieren wollen“, kündigt Schürmann an. Ohnehin haben die Duisburger noch etwas gutzumachen.
Der schwache Auftritt in Frankfurt am vergangenen Spieltag wurde in den letzten Tagen aufgearbeitet. „Das Training unter der Woche war entsprechend knackig“, erzählt der OSC-Coach. „Natürlich gab es auch Redebedarf, aber ich denke, die Mannschaft wird am Sonntag die passende Antwort geben. Was nicht heißen soll, dass ich jetzt unbedingt einen Sieg erwarte.“ Die Partie bei den Düsseldorfern, sicherlich einer der Top-Aufstiegsanwärter, sehen die Rheinhauser auch als eine Art Weihnachtsgeschenk. Schürmann: „Wir haben uns dieses Spiel eben im vergangenen Jahr verdient. Es macht einfach Bock, in dieser Halle aufzulaufen und es ist unsere Belohnung in einem Pflichtspiel gegen Düsseldorf anzutreten.“
Für die meisten Spieler im Team ist jedoch nicht nur der Auftritt im Burg-Wächter Castello ein Novum. Bis auf wenige Ausnahmen ist es für den Großteil der Mannschaft das erste Mal, dass sie zu Weihnachten auf der Platte stehen. Dies ändert allerdings nichts an den Vorgaben. „Wir müssen jetzt einen Aufwärtstrend zeigen“, fordert Achim Schürmann. „Das Spiel gegen Düsseldorf ist für uns auch so etwas wie die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Groß-Bieberau am 29. Dezember 2010. Wenn wir am Ende des Jahres 14 Punkte haben, wäre das super. Wenn wir 16 Punkte hätten, wäre das sogar Weltklasse. Zwei Punkte aus den verbleibenden zwei Spielen sind aber in jedem Fall Pflicht.“



