Die erste Hälfte war völlig verkorkst und brachte eine Torausbeute für den OSC Rheinhausen gegen Saarlouis in der Sporthalle an der Krefelder Straße von gerade mal sieben Treffern und so gelang dann leider auch die Aufholjagd der zweiten Hälfte nicht und so konnten die Saarländer die Halle siegreich verlassen:
OSC-Schlussspurt wird nicht belohnt
Am Ende wurde ausgelassen gefeiert. Dabei war der OSC Rheinhausen, wie in der Vorwoche, vor heimischem Publikum allerdings wieder zum Zuschauen verdammt. Beim 22:26 (7:14) gegen die HG Saarlouis reichte eine bessere und vor allem spannende zweite Halbzeit nicht, um doch noch die erhofften Punkte einzufahren. So bejubelten Gäste aus dem Saarland ihren doppelten Punktgewinn. Es wollte aber auch so gar nichts klappen. In der ersten Halbzeit präsentierte sich der OSC Rheinhausen gegen die ambitionierte (an diesem Tag aber wahrlich nicht übermächtige) HG Saarlouis nicht gerade von seiner Schokoladenseite.
Mickrige sieben Törchen brachte der OSC-Angriff in den ersten 30 Minute zustande, die Gäste ihrerseits profitierten von den Rheinhauser Ballverlusten. „Saarlouis hat in der ersten Halbzeit nur von unseren Fehlern gelebt“, wusste Trainer Achim Schürmann. Die Folge: Die Hausherren ging nicht nur mit einem Sieben-Tore-Rückstand in die Kabine, sie mussten sich dort auch noch eine heftige Ansprache ihres Trainers anhören.
Die Standpauke zeigte Wirkung, die Olympischen kamen auf einmal besser ins
Spiel, obwohl die Gäste ihren Vorsprung bis zur 37. Minute (10:18) sogar noch ein wenig ausbauen konnten. Dann jedoch nahm sich auch das Team von Trainer André Gulbicki eine „Auszeit“. Zwischen der 38. und 48. Minute gelang den Saarländern kein Tor mehr, der OSC konnte mit einem 6:0-Lauf auf zwei Tore verkürzen. Auf einmal kam Spannung auf. „Da hat man gesehen, was alles möglich ist“, war Achim Schürmann mit dem Auftritt in dieser Phase zufrieden. Angetrieben von den Fans schnupperten die Rheinhauser an einer Überraschung, doch in den entscheidenden Momenten nutzten sie ihre Chancen nicht konsequent genug. André Loschinski, Mirko Szymanowicz oder auch Mikro Bernau vergaben. Hinzu kam in der 54. Minute eine doppelte Hinausstellung gegen Jörg Schürmann und Tim Gentges – vielleicht die Vorentscheidung. Zwar kamen die Duisburger nach zwischenzeitlichem Vier-Tore-Rückstand erneut auf zwei Tore heran, der ganz große Coup wollte jedoch nicht mehr gelingen. Achim Schürmann: „Wir haben drei, vier Big-Points nicht genutzt. Da fehlte uns am Ende wohl auch die Ruhe.“
Am kommenden Wochenende legt der OSC eine Pause ein. Am 19. März geht es
dann mit dem Auswärtsspiel beim TV Groß-Umstadt weiter.
Statistik:
OSC: Reckzeh (1.-37.), Bothe (38.-60.) - Bernau (7/4), Szymanowicz (4/1),
Schneider, Gentges (je 3), Bochwitz (2), Backhaus, Loschinski, Jörg Schürmann (je 1), Esser, Giesbert, Zimmermann, Tovornik.
HGS: Peveling, Jonczyk – Lohrbach (7/3), Dude, Grgic (je 5), Kokoszka, Fontaine (je 4), Balaz (1), Janiszewski, Fetser, Wischniewski, Holzner, Leist.
2-Minuten-Strafen: OSC: 4, HGS: 4
Siebenmeter: OSC: 8/6, HGS: 5/3



