Nach dem Handballfest des OSC Rheinhausen am gestrigen Donnerstagabend, 25.08.2011 mit dem Spiel gegen den Europapokalsieger VfL Gummersbach und damit dem Ende der Saisonvorbereitung geht der Blick der Spieler von Trainer Achim Schürmann bereits weiter zum kommenden Samstag. Am 27.08.2011, Anwurf 18:30 Uhr in der Sporthalle an der Krefelder Straße startet das erste Pflichtspiel. Gegner im DHB Pokal ist die Mannschaft des TUSPO Obernburg.
Starker Auftritt gegen Gummersbach – Im Pokal wird es ernst
Einen Tag können die Drittliga-Handballer des OSC Rheinhausen nach der stimmungsvollen und sportlich überzeugenden Saisoneröffnung gegen den VfL Gummersbach (25:36) nun durchatmen. Am Samstag, 27. August, wird es ernst. Mit der Erstrundenbegegnung im DHB-Pokal gegen die TuSPO Obernburg steht den Rheinhausern das erste Pflichtspiel der neuen Saison bevor. Anwurf der Partie ist um 18.30 Uhr.
Zufrieden standen Trainer Achim Schürmann und der Sportliche Leiter Mirko Bernau nach dem Spiel gegen den VfL Gummersbach auf dem Feld zusammen. Beide hatten wenige Stunden zuvor noch gemeinsam im Testspiel der zweiten Mannschaft des OSC gegen den VfB Homberg (19:19) auf der Platte gestanden und beide waren sich auch jetzt einig: „Das war ein richtig gutes Spiel.“ Die rund 1300 Zuschauer in der Halle an der Krefelder Straße sahen nicht nur ein Duell, in dem der OSC gegen den Bundesligisten lange prächtig mithielt, sondern auch eine stimmungsvolle Show, bei der neben tänzerischen und musikalischen Darbietungen vor allem auch eine erstklassige Videoinstallation die Fans auf das Spiel eingestimmt hatte.
Erste Sahne war dann auch das, was der OSC zu Beginn der Partie auf dem Feld zeigte. Eine gute Viertelstunde lang hatten die Olympischen sogar die Nase vorne. „Vor allem die erste Halbzeit war super gut“, strahlte Achim Schürmann. Im Verlauf der Partie, die von einem souveränen Schiedsrichtergespann geleitet wurde, setzte sich die Klasse des Europapokalsiegers zwar erwartungsgemäß durch, die Zuschauer kamen aber bis zum Schluss voll auf ihre Kosten. Sehenswerte Paraden von Torhüter Jens Bothe, ein imposanter Alleingang von Neuzugang Sören Kress oder das schöne Zuspiel von Tobias Dickel auf Andre Loschinski, das dieser kurz vor der Pause per Kempa-Trick zum 15:19-Pausenstand nutzte – die Frühform der Olympischen scheint zu stimmen. „Das war schon fast zu gut“, zwinkerte Mirko Bernau. „ Denn jetzt gilt es, diese Leistung auch in den kommenden Spielen abzurufen.“
Dass die starke Leistung gegen Gummersbach keine Eintagsfliege war, können und wollen die Duisburger nun unter Beweis stellen. Am morgigen Samstag (18.30 Uhr) geht es gegen die TuSPO Obernburg um den Einzug in die zweite Runde des DHB-Pokals. Die Unterfranken sind keine Unbekannten. In der abgelaufenen Zweitligasaison feierte der OSC im Hinspiel einen 41:34-Sieg, im Rückspiel dann aber eine 33:36-Niederlage. „Ich hoffe, dass wir im dritten Spiel dann jetzt wieder einen Sieg sehen“, schmunzelt Achim Schürmann. Doch auch wenn sich beide Team noch aus der Vorsaison kennen, viel hat sich seither getan. „Wir konnten leider kein Video auftreiben, auf dem die aktuelle Mannschaft zu sehen gewesen wäre. Deshalb wissen wir auch nicht ganz genau, was da auf uns zukommen wird“, erklärt Schürmann, der in der zweiten Halbzeit des Gummersbach-Spiels sicherheitshalber auf Mirko Szymanowicz verzichtete. Der Torjäger laboriert an einer leichten Muskelverletzung, wird aber aller Voraussicht nach gegen Obernburg wieder voll einsatzfähig sein. „Wir werden alles tun, um weiterzukommen. Wir wollen endlich einmal in die zweite Runde einziehen, um dann mit etwas Glück gegen einen Bundesligisten zu spielen“, verspricht Schürmann, der den Pokal als aktiver Spieler selbst drei Mal gewinnen konnte.
Statistik:
OSC: Reckzeh (1.-25.), Stumpf (26.30.), Bothe (31.-60.) - Wernicke (6), Szymanowicz (4/3), Bochwitz, Kress (je 3), Loschinski, Gentges, Ranftler (je 2), Schneider, Backhaus (je 1), Dickel.



