Am kommenden Sonntag, 02.10.2011 trifft der OSC Rheinhausen um 17:00 Uhr auf Eintracht Hagen und will bei der Auswärtspartie den schlechten Start in die Spielzeit durch einen Sieg vergessen machen. Der Schalter soll endlich umgelegt werden, denn gut spielen alleine reicht nicht, wenn die entscheidenden Abschlüsse fehlen oder aber zumindest Mangelware sind:
OSC will in Hagen den Schalter umlegen
Die Erkenntnisse aus den vergangenen Spielen waren bei Handball-Drittligist OSC
Rheinhausen zuletzt häufig die gleichen: Gut gespielt, nichts Zählbares geholt.
Das soll sich am Sonntag ändern, wenn der OSC Rheinhausen bei Eintracht Hagen
antritt. „Wir haben keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir müssen jetzt einfach mal den Schalter umlegen und uns in Hagen mit Punkten belohnen“, gibt OSC-Trainer Achim Schürmann die Marschroute vor. Anwurf der Partie ist um 17 Uhr.
Die Niederlage gegen Spitzenreiter Wermelskirchen zeigte es am vergangenen
Sonntag nur allzu deutlich: Die spielerische Klasse des OSC Rheinhausen ist da,
lediglich der „Killerinstinkt“ könnte bei den Olympischen in der ein oder anderen
Situation noch ausgeprägter sein. „Du kämpfst über 60 Minuten, bist in keinem Fall
die schlechtere Mannschaft und machst den Sack nicht zu. Uns hat einfach auch das Glück gefehlt“, sagt OSC-Neuzugang Patrik Ranftler. Gegen Hagen, ein Team, das ähnlich in die Saison gestartet ist, soll das Glück den Rheinhausern endlich wieder hold sein. Damit es mit dem zweiten Saisonsieg klappt, weiß Achim Schürmann, dass diesmal endlich alles passen muss. „Wir brauchen gute Torhüter, eine stabile Deckung und einen starken Angriff“, nimmt der OSC-Coach sein gesamtes Team in die Pflicht.
Wie es vor allem im Angriff laufen kann zeigte zuletzt Neuzugang Maik Schneider
mit seinen elf Treffern gegen Wermelskirchen. „Er hat das wirklich hervorragend
gemacht. Ich hoffe jetzt, dass er diese Form so beibehalten kann“, sagt Schürmann.
Den Ausfall von Torjäger Mirko Szymanowicz aber konnten die Rheinhauser noch
nicht kompensieren. Schürmann: „Wir müssen diese Last auf mehrere Schultern
verteilen. Das ist uns bisher noch nicht wirklich gelungen.“
Doch auch die Gastgeber hatten zum Saisonstart noch nicht viel Grund zum Jubeln.
Erst gegen Aurich am vergangenen Wochenende platzte der Knoten und das Team
von Krzysztof Szargiej siegte mit 21:20. Ein Garant für den Erfolg war ein alter
Bekannter des OSC – Torhüter Sebastian Schmidt, der mit einer Quote von rund 50
Prozent den Sieg festhielt. Ansonsten müssen die Duisburger unter anderem auch
ein Auge auf Marius Kreus (RA/RR) haben, der mit 34 Treffern aktuell auf Platz zwei
der Torschützenliste geführt wird. „Die Situation in Hagen ist ähnlich wie bei uns“,
weiß Schürmann. „Sie haben eine gute, ausgeglichene Truppe mit einem starken
Rückraum und sind trotzdem recht schlecht in die Saison gestartet. Das ist jetzt ein wegweisendes Spiel für beide Mannschaften.“
Personell sieht es bis auf Mirko Szymanowicz, der auch weiterhin ausfällt, gut aus.
Aufgrund seiner Grundausbildung bei der Bundeswehr aber konnte Sören Kress
zuletzt nicht am Training teilnehmen. In rund zwei Wochen aber wird er wieder voll
einsteigen können.
„Der Saisonstart war nicht so geplant, aber es ist noch früh in der Saison. Wir wissen woran es gelegen hat und wir wissen auch, was wir können. MIt der Unterstützung unserer Fans, die uns wieder zahlreich nach Hagen begleiten werden, können wir ganz sicher einen Sieg holen“, gibt sich Achim Schürmann kämpferisch.



