Nach dem etwas verpatzten Saisonstart scheint der Duisburger Handball 3. Ligist OSC Rheinhausen nun wieder auf gutem Weg und will am kommenden Sonntag, 09.10.2011, Anwurf 16:00 Uhr in der Halle an der Krefelder Straße, seine Mini-Siegesserie mit einem Erfolg gegen LIT Nordhemmern / Mindenerwald fortsetzen. Sollte dies gelingen, dann, so ist sich OSC Coach Achim Schürmann sicher, hat man es geschafft, sich selbst aus der Start - Misere zu befreien und ist wieder in der Spur:
OSC will Miniserie ausbauen
Zwei Siege in einer Woche – das gibt den Handballern des OSC Rheinhausen Selbstvertrauen. Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg in Hagen ließ der Drittligist am Dienstag einen ungefährdeten Sieg (32:29) in der 1. Runde des HVNPokals bei Oberligist TV Aldekerk folgen. Am Sonntag empfangen die Rheinhauser nun LIT Nordhemmern/Mindenerwald. Anwurf in der Halle Krefelder Straße ist um 16 Uhr.
Der Pokalausflug nach Kerken war von einigen Unwägbarkeiten begleitet. Sören Kress, der aktuell noch immer seine Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert und daher unter der Woche nicht in Duisburg sein kann, fehlte ganz. Andre Loschinski war durch eine Erkältung gehandicapt, die Luft reichte nur für zwei Mal zehn Minuten. Zu allem Überfluss ging Torhüter Matthias Reckzeh in der 15. Minute nach einem Kopftreffer k.o. und war im weiteren Spielverlauf zum Zuschauen gezwungen. „Unter diesen Umständen und dafür, dass wir ja noch am Sonntag gespielt haben, war ich sehr zufrieden. Wir hatten das Spiel die ganze Zeit über relativ gut im Griff, habe es nur verpasst, deutlicher in Führung zu gehen“, meinte Achim Schürmann am Dienstagabend. Ein Dank ging dabei an Mirko Bernau, der einsprang und ein sehr gutes Spiel ablieferte.
Die gute Nachricht trotzdem: Sowohl Kress als auch Reckzeh und Loschinski werden am Sonntag gegen Nordhemmern/Mindenerwald wieder dabei sein. Nun geht der Blick voraus auf das anstehende Ligaspiel. Und dabei wollen die Rheinhauser ihre kleine Erfolgsserie weiter ausbauen. „Wir haben jetzt die Chance, unser Punktekonto in der Liga auszugleichen, dann wären wir wieder voll im Soll“, weiß Achim Schürmann, der den durchwachsenen Saisonstart damit abhaken möchte. „Wenn es uns gelingt, die zwei Punkte in Duisburg zu behalten, dann hätten wir uns aus der Misere selbst befreit.“
Auf dem Weg zu diesem Ziel aber müssen die Olympischen vor allem ein Auge auf den ebenso erfahrenen wie guten Torhüter Kai Bierbaum haben. Schürmann: „Da müssen wir aufpassen, dass wir ihn nicht warm schießen.“ Bester Werfer der Gäste ist Stefan Möhle, der aktuell mit 28 Treffern auf Platz neun der Torschützenliste rangiert. Die Mannschaft von Trainer Bert Fuchs aber braucht dringend einen Sieg. Der einzige Punkterfolg datiert vom dritten Spieltag, als die Nordhemmeraner gegen Varel siegten. Zuletzt gab es zwei Niederlagen, gegen Uerdingen (21:35) und gegen Aurich (31:33). „Wenn wir so konzentriert spielen wie in Hagen und im Angriff so gut abschließen, dann bin ich sehr optimistisch, dass wir es schaffen die zwei Punkte zu holen“, hofft Schürmann, die klein Erfolgsserie weiter auszubauen.



