Bereits am vergangenen Mittwoch, 09.11.2011 eröffneten die Düsseldorfer Regierungspräsidentin Anne Lütkes und der Duisburger Bürgermeister Benno Lensdorf im Forum Duisburg die Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit dem Titel: "Frieden finden - Gräber mahnen zum Frieden". Die Ausstellung ist noch bis zum morgigen Sonntag, 13.11.2011 zu sehen. Lütkes ist ehrenamtliche Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für den Regierungsbezirk Düsseldorf, Lensdorf hat dieses Ehrenamt im Bereich Duisburg inne. Schirmherrin ist die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein Westfalen, Hannelore Kraft.
Frieden finden - „Gräber mahnen zum Frieden“
Eine Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Dauer: 9.11. – 13.11.2011
Ort : Forum Duisburg
Eröffnung durch: Regierungspräsidentin Anne Lütkes, Bürgermeister Benno Lensdorf
Gestern eröffneten Regierungspräsidentin Anne Lütkes und Bürgermeister Lensdorf eine Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Forum Duisburg. Lütkes und Lensdorf engagieren sich ehrenamtlich als Vorsitzende für den Volksbund. Für beide steht der Friedens- und Versöhnungsgedanke im Zentrum der Volksbundarbeit.
Anhand von mehr als 130 Fotos, Karten und Dokumenten präsentiert der Volksbund im Erdgeschoß des Forums seine neueste Foto-Ausstellung.
Infolge Handlungsunfähigkeit des Staates wurde die Organisation bereits 1919 als privater Verein gegründet. Seither hat sie mit Hilfe seiner Mitglieder und Spender im Auftrag der Bundesregierung Millionen deutsche Kriegstote systematisch gesucht, identifiziert und ihnen eine würdige Ruhestätte geschaffen. Davon berichtet der Großteil dieser Ausstellung in mehreren Themenblöcken.
Der Bogen der Bilder und Dokumente spannt sich von den ca. 850 vom Volksbund in mehr als 45 Ländern errichteten und direkt betreuten deutschen Kriegsgräberstätten bis zu seiner aktuellen Jugend- und Friedensarbeit. Es wird deutlich gemacht, dass die Arbeit dieses humanitären Vereines auch die Gegenwart betrifft und in die Zukunft gerichtet ist.
Lütkes und Lensdorf liegen besonders die friedensorientierte Jugendarbeit am Herzen.
Jahr für Jahr finden zahlreiche Jugendcamps an Kriegsgräberstätten statt. Zusammen mit der Arbeit in den Jugendarbeitskreisen, in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes sowie durch die aktive Schularbeit wird für die Jugend eine breite Palette an Möglichkeiten geboten, sich aktiv in die Friedens- und Versöhnungsarbeit des Volksbundes einzubringen..
In der Ausstellung wird deutlich, dass die Bautätigkeit im Westen abgeschlossen ist, im Osten jedoch noch vor vielfältigen Problemen steht. Von der Weite des Raumes bis zu den klimatischen Besonderheiten, von der ungeheuren Zahl an Toten bis zur Problematik der Ziviltoten gibt es hier Besonderheiten, die die ganze Kraft der Organisation erfordern. Mit dem wachsenden Abstand zu den Weltkriegen wird dies immer schwieriger.
Angesichts rückläufiger Einnahmen und nur geringer Zuschüsse des Staates muß der Volksbund, der sich zu mehr als 80% aus privaten Spenden finanziert, sich auf Schwerpunkte konzentrieren.
In diesem Zusammenhang verweisen Lütkes und Lensdorf auf die momentan laufende Haus- und Straßensammlung des Vereins , die noch bis 20.11.2011 landesweit, also auch in Duisburg stattfindet. Lütkes und Lensdorf appelieren an die Spendenbereitschaft der Duisburger Bürger.
Sie danken besonders der Duisburger Reservistenkameradschaft, die während der Ausstellung für den Volksbund sammelt. Die Ausstellung ist noch bis 13. November im Forum Duisburg zu sehen.
Für Rückfragen: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge / Bezirksverband Düsseldorf
40477 Düsseldorf, Prinz-Georg-Str. 34
Tel: 0211 49 124 94
Mail: Christian.Engler@Volksbund.de
Ansprechpartner: Christian Engler
Sehen Sie eine Fotostrecke der Ausstellung im Forum Duisburg:



