Der Rücktritt von Trainer Achim Schürmann hat, zumindest im ersten Heimspiel danach- nicht den gewünschten Effekt gebracht. Gegen die 2. Mannschaft des TV Lemgo verloren die Spieler des OSC Rheinhausen ihr Heimspiel vom Samstag, 19.11.2011 mit 29:32 und konnten zwar zeitweise mithalten, aber letztlich nicht den erhofften erfolg in der heimischen Halle an der Krefelder Strasse erzielen.
OSC kämpft tapfer, unterliegt aber Lemgo II
Lange bot der OSC Rheinhausen dem Tabellenführer der 3. Liga West Paroli, am
Ende hatten dann aber doch die Gäste der HSG Handball Lemgo II die Nase vorne.
Beim 29:32 (15:17) konnte sich der OSC im ersten Spiel nach dem Rücktritt von
Trainer Achim Schürmann nicht für einen starken kämpferischen Auftritt belohnen.
Der Blick auf die Anzeigentafel sorgte für lange Gesichter. Erneut war der OSC leer
ausgegangen, der erhoffte Befreiungsschlag mit zwei Punkten, den die Rheinhauser
nur zu gerne ihrem zurückgetretenen Trainer Achim Schürmann gewidmet hätten,
blieb aus. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben.
Trotzdem ist das Ergebnis natürlich unbefriedigend“, sagte Interimstrainer Dirk
Rahmel. Von Beginn an hellwach, lieferte sich der OSC mit den Gästen lange ein
kampfbetontes Kopf-am-Kopf-Rennen. Bis zur 15. Minute (7:7) marschierten beide
Mannschaften im Gleichschritt. Dann erspielten sich die Gäste kleine Vorteile, führten mal mit einem Treffer, mal mit zwei Toren. In die Pause ging es aus Sicht der Duisburger mit einem 15:17-Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel – zum dem Zeitpunkt musste der OSC noch eineinhalb
Minuten in Unterzahl spielen, Tobias Bochwitz war kurz vor der Pause verwarnt
worden – nutzte Lemgo die Gunst der Stunde und setzte sich leicht ab. In der 35.
Minute führten die Gäste mit vier Toren (21:17). Danach kam der OSC wieder besser ins Spiel, verkürzte bis zur 45. Minute wieder auf ein Tor. Mirko Szymanowicz, der Tags zuvor bei der Wahl zum Duisburger Sportler des Jahres Platz zwei belegte hatte, traf per Siebenmeter zum 23:24. In der Folge aber ließen die Hausherren immer wieder auch gute Chancen liegen – zu viele, um doch noch etwas Zählbares zu ergattern. „Die Mannschaft hat heute viel Leidenschaft, Kampfgeist und Teamspirit gezeigt. In so einem Spiel sieht man eben: die stehen da oben und wir haben einfach das Pech. Wir hätten mit Sicherheit einen Punkt verdient gehabt. Mit dem Auftreten heute bin ich mehr als zufrieden, das war auf jeden Fall auch für Achim“, hatte Mirko Bernau, der Sportliche Leiter des OSC, viel Positives gesehen.
Statistik:
OSC: Reckzeh (1.-12. + 39.-60.), Bothe (13.-38.) – Wernicke (9), Szymanowicz
(7/1), Schneider, Gentges (je 4), Schürmann (2), Dickel, Kress, Loschinski (je 1),
Backhaus, Bochwitz, Schnaithmann, Ranftler.



