Es ist ein sehr geheimnisumwobenes Getränk, diese grüne Flüssigkeit namens Absinth und auch wenn die Wissenschaftlichkeit von Wikipedia, der freien Internet Enzyklopädie mehr als nur umstritten ist, so scheint uns ein Zitat aus dem Web-Lexikon in diesem Falle dennoch sehr informativ und somit eine gute Vorbereitung auf den Zwischen den Jahren am 29.12.2011 ab 19:00 Uhr in der plastikBAR des LehmbruckMuseums Duisburg stattfindenden Workshop zu diesem Getränk:
"Absinth, auch Absinthe oder Wermutspirituose genannt, ist ein alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer Kräuter hergestellt wird. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken ist die Spirituose von grüner Farbe. Deswegen wird Absinth gelegentlich auch „die grüne Fee“ (französisch la fée verte) genannt. Der Alkoholgehalt liegt üblicherweise etwa zwischen 45 und 85 Volumen-Prozent und ist demnach dem oberen Bereich der Spirituosen zuzuordnen. Aufgrund der Verwendung bitter schmeckender Kräuter, insbesondere von Wermut, gilt Absinth als Bitterspirituose, obwohl er selbst nicht notwendigerweise bitter schmeckt.
Absinth wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert im Val de Travers im heutigen Schweizer Kanton Neuenburg (frz. Canton de Neuchâtel), als Heilelixier hergestellt. Große Popularität fand diese Spirituose, die traditionell mit Wasser vermengt getrunken wird, jedoch in der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert in Frankreich. Zu den berühmten Absinth-Trinkern zählen unter anderen Charles Baudelaire, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe, Arthur Rimbaud, Henri de Toulouse-Lautrec, Brian Warner, Oscar Wilde.
Auf dem Höhepunkt seiner Popularität stand das Getränk in dem Ruf, aufgrund seines Thujon-Gehalts abhängig zu machen und schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich zu ziehen. Bereits im Jahre 1915 war das Getränk in einer Reihe europäischer Staaten und den USA verboten. Moderne Studien haben den Verdacht der Schädigung durch Absinthkonsum nicht nachweisen können; die damals festgestellten gesundheitlichen Schäden werden heute auf die schlechte Qualität des Alkohols und die hohen konsumierten Alkoholmengen zurückgeführt. Seit 1998 ist Absinth in den meisten europäischen Staaten wieder erhältlich. Auch in der Schweiz sind seit 2005 die Herstellung und der Verkauf von Absinth wieder erlaubt..."
...den vollständigen Artikel finden Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Absinth
Alle weiteren Sinneseindrücke vom Riechen, Sehen bis hin zum Schmecken können Sie am 29.12.2011 im LehmbruckMuseum Duisburg mit tatkräftiger Unterstützung der Duisburger Szenekneipe "Goldengrün" bzw. deren Barkeeper, allen voran Dirk Bremmenkamp, kennen lernen:
Absinth-Workshop im LehmbruckMuseum: "My green eyed love - where are you thought?"
Über kein Getränk der Welt wird so viel Halbwissen erzählt wie über Absinth,
doch gerade für die Kreativen der Zeit um 1911, dem Jahr, in dem Wilhelm
Lehmbruck in Paris seine Kniende schuf, soll dieses Getränk eine besondere
Bedeutung gehabt haben. "Es scheint, als sei die gesamte europäische Elite
der Literatur und der bildenden Künste im Absinthrausch durch das ausgehende
19. und beginnende 20. Jahrhundert getorkelt", schreiben Hannes Bertschi und
Marcus Reckewitz in ihrem Buch "Von Absinth bis Zabaione" über dieses
Getränk aus Wermut, Anis, Fenchel und Kräutern. Ob auch Lehmbruck während
seines Aufenthalts in Paris Absinth probiert und lieben gelernt hat?
Die Zeit der Jahrhundertwende und all die Legenden, die sich um Absinth
ranken, sind für das LehmbruckMuseum jedenfalls Grund genug, zwischen den
Jahren zu einer außergewöhnlichen plastikBAR einzuladen: dem Workshop "My
green eyed love - where are you thought?". Die Barkeeper der Liquid Junkies
aus dem Goldengrün, allen voran Dirk Bremmenkamp, übernehmen am 29. Dezember
das Trinkritual, lassen die Welt für kurze Zeit stehen und gehen mit den
Besucher_innen in die grüne Stunde. Zwar beginnt auch diese plastikBAR wie
gewohnt um 19 Uhr, aufgrund des Workshop-Charakters sind die Plätze jedoch
begrenzt. Um rechtzeitige Anmeldung unter
kunstvermittlung[at]lehmbruckmuseum.de wird daher gebeten. Der Eintritt zu
dieser außergewöhnlichen plastikBAR beträgt 15 Euro.



