Die bundesweite Initiative „Haus der Kleinen Forscher“ fördert seit 2006 die naturwissenschaftliche und technische Frühbildung von Kindern, um so den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland zu stärken. Bundesweit experimentieren in rund 17.000 Kindergärten und Kindertagesstätten drei- bis sechsjährige Mädchen und Jungen – beispielsweise mit Wasser, Sprudelgas und Elektrizität.
Dank tatkräftiger Unterstützung namhafter Duisburger Wirtschaftsunternehmen und Institutionen konnte diese innovative Form frühkindlicher Bildung auch in 50 von 200 Kindertagesstätten der Mercatorstadt anlaufen.
Zum Unterstützerkreis gehören bislang allen voran die Franz Haniel & Cie. GmbH, die Deutsche Bank Duisburg, das Willy-Brandt-Berufskolleg sowie die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve (zu Duisburg).
Die Akteure, die es ermöglicht haben, dass kleine Forscher nun auch in Duisburg ihrem Entdeckergeist mit Spaß und Freude nachgehen können, wurden jetzt von den Projektkoordinatoren des Duisburger Netzwerkes mit der feierlichen Übergabe von Partner-Plaketten gewürdigt. Die Projektkoordination inne hat das zdi Zentrum DU.MINT Duisburg Niederrhein; dabei handelt es sich um eine Kooperation der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Für Jutta Stolle, Abteilungsdirektorin Gesellschafter und Nachhaltigkeit bei Haniel, ist die Förderung kleiner Forscher „eine Investition in die Zukunft. Kleine Forscher brauchen große Unterstützer, die sie auf dem Weg in die erwachsene Welt an die Hand nehmen. Damit wir morgen auf gute Fachkräfte zählen können, müssen wir uns heute für frühkindliche Bildung engagieren.“
Christian Focks, Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Bank (Region Ruhrgebiet-West, Marktregion Duisburg), findet die Idee, Kinder für Naturwissenschaften und Technik zu interessieren, „hervorragend“ und unterstützt sie deshalb gern, „ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung für die Deutsche Bank doch ein selbstverständlicher Bestandteil unserer Arbeit.“
Perspektivisch gilt es jetzt, das Potenzial am Standort auszuschöpfen. „Möglichst jeden Duisburger Kindergarten und jede Kindertagesstätte wollen wir zu einem ‚Haus der kleinen Forscher‘ machen“, erklärt GFW-Chef Ralf Meurer. Seine Mitarbeiterin Sabrina Hölscher, die das örtliche Netzwerk „Haus der Kleinen Forscher Duisburg“ koordiniert, sieht die Arbeit auf einem guten Weg: „Immer mehr Erzieherinnen und Erzieher sind neugierig geworden auf unsere Initiative und fragen aktiv nach, wie auch ihre Bildungseinrichtung Projektpartner werden kann. Im Oktober 2011 beginnen die nächsten Schulungen für Trainerinnen und Trainer, danach die der Erzieherinnen und Erzieher. Ab jetzt kann man sich bei uns melden, um Näheres darüber zu erfahren. Auch freuen wir uns über weitere Wirtschaftsunternehmen, die den Unterstützerkreis abrunden.“
Bildzeile: Ralf Meurer (4.v.l.), Sabrina Hölscher (2.v.l., beide GFW Duisburg) und Caroline Rieger (6.v.l., Universität Duisburg-Essen Akademisches Beratungs-Zentrum Studium und Beruf, zdi-Zentrum DU.MINT) bedanken sich mit Überreichung einer Partner-Plakette bei den großen Unterstützern kleiner Forscher: Dr. Helmut Richter (Willy-Brandt-Berufskolleg), Jutta Stolle (Franz Haniel & Cie. GmbH), Christian Focks (Deutsche Bank) und Dr.-Ing. Wolf-Eberhard Reiff (Niederrheinische IHK).
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